Bücher

Andreas Okopenko
Ich hab so Angst, dass die Chinesen kommen

Ausgewählte Gedichte
ca. 200 Seiten, Leinen mit SU
ca. € 22,–, WG 1150, [978-3-99027-015-8]
Erstverkaufstag: 28.2.2020
Three, two, one, zero, now you are a hero:
Hier spielt einer mit allem, was die Sprache hergibt,
komplett verrückt.

herausgegeben und mit einem Nachwort von Daniel Wisser

Andreas Okopenko ist einer der großen Einzelgänger der österreichischen Literatur, einer, der sich zeitlebens abseits gehalten hat und dem doch eine zentrale Stellung zukommt, als Autor von Gedichten und Liedern wie formal innovativer Romane. Neben Zeitgenossen und Wegbegleitern wie H. C. Artmann und Ernst Jandl gilt er als einer der bedeutendsten Lyriker der österreichischen Literatur nach 1945. Und wie diese beiden hat sich auch Okopenko mit Titeln wie »Warum sind die Latrinen so traurig?« ins Gedächtnis mehrerer Generationen eingeschrieben. Mit seinen Spleengesängen, Lockergedichten und Schwänzelliedern hat er eigene Genres geschaffen, in denen er es mit melancholisch-lakonischem Witz zu unübertroffener Meisterschaft gebracht hat.
Okopenko war ein Großer unter Großen. Vielleicht ist er auch deshalb immer ein Unbekannter geblieben. Das soll sich ändern, nicht zuletzt durch dieses Buch, eine handverlesene Auswahl aus seinen Gedichten, besorgt von Daniel Wisser, einem der besten Kenner seines Werks.

Daniel Wisser, geboren 1971 in Klagenfurt, lebt als Autor und Musiker (Erstes Wiener Heimorgelorchester) in Wien. Für seinen Roman »Königin der Berge« erhielt er 2018 den Österreichischen Buchpreis.