Autoren

Dagmar Leupold

geboren 1955 in Niederlahnstein, lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in München.

Sie studierte Germanistik, Philosophie und Klassische Philologie in Marburg, Tübingen und New York. Seit 2004 leitet sie das ›Studio Literatur und Theater‹ der Universität Tübingen. Zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt Tukan-Preis 2013. Sowohl "Unter der Hand" (2014) als auch "Die Witwen" (2016), ihre letzten beiden Romane, standen jeweils auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis.



Aktuell im Verlag

236 Seiten, gebunden, € 22,–, WG 1112 [978-3-99027-088-2], auch als e-book erhältlich, Erstverkaufstag: 8. 9. 2016
Die Witwen
Wenn Frauen über das Leben reden, haben nicht nur Frauen etwas davon. Dagmar Leupold inszeniert eine Abenteuerreise der heiteren Art.

Witwe ist keine der vier Frauen, von denen hier erzählt wird. Dazu wären sie vielleicht auch noch zu jung. Aber zu Witwen fehlen ihnen vor allem die Männer. Nur die eine, Penny, war verheiratet. Ist verheiratet? Der Mann ist verschwunden, und so lebt sie mit Sohn und Schwiegereltern abgelegen am Moselstrand zwischen Weinbergen. Nicht allein, ihre drei Freundinnen (Beatrice, Dodo und Laura) sind ihr von Berlin in die Provinz gefolgt. Die vier haben sich gut eingerichtet, jede für sich, im Leben, im Warten. Aber worauf? Also beschließen sie eines Tages, große Fahrt zu machen, aufzubrechen. Sie mieten sich einen Wagen und suchen per Anzeige jemanden, der sie fährt. Wohin? An die Quelle, an den Ursprung, zurück. Dass sie unterwegs dahin eine Panne haben, wird zu unserem Glück. Und zum Glück ihres Chauffeurs, der auch etwas vermisst, nur nicht das, was er zurückgelassen hat: Zierfische mit den Namen von Philosophen. Die vier beginnen zu erzählen, ihm, den anderen, sich selbst, und sie erzählen wie im Rausch: herzzerreißend, vergnüglich und vergnügt, doch ungeschminkt ehrlich und schonungslos.


Weitere Bücher

Dagmar Leupold
Unter der Hand