Autoren

Günter Brus

Geboren 1938 in Ardning, Steiermark, lebt in Graz

Von 1953 - 57 in der Gewerbeschule in Graz, von 1957 - 60 an der Akademie für angewandte Kunst Wien (vorzeitiger Austritt). 1964 begründet er mit Muehl, Nitsch und Schwarzkogler den "Wiener Aktionismus". Seither zahlreiche Ausstellungen u.a. auf der Dokumenta, in der Tate Gallery, im Centre Pompidou und im Louvre, auf der Biennale in Venedig, in Wien, Salzburg, Amsterdam, Berlin, Palm Beach und an vielen anderen Orten.

Auszeichnungen 
1996 erhielt er den Großen Österreichischen Staatspreis.



Aktuell im Verlag

52 Seiten, gebunden, Format 10,5 x 16 € 12,–, WG 1151, [978-3-99027-084-4] Erstverkaufstag: 26. 2. 2016
Gedankenblicke
Gedichte? Hauptsache, es reimt sich, klingt gut und macht Sinn. Und das tut es!

Was kann man zu diesen Gedichten sagen, außer dass es wahrscheinlich gar keine sind? »Die Poesie, sie hat sich längst selbst entleibt«, heißt es einmal; also haben wir es entweder mit einem Selbstmörderfriedhof oder mit Wiedergängern zu tun.
In der Tat: Etwas Moribundes durchweht diese Strophen, aber so viel lässt sich doch sagen: Hier soll nicht nachgereicht werden, was Rilke oder Benn nicht mehr schreiben konnten; diese Verse wollen vielmehr etwas von dem Vergnügen weiterreichen, das der Autor beim Schreiben und Zeichnen gehabt hat. Nicht von ungefähr heißt es am Ende: »Und über allem schwebt spaßige Heiterkeit.«

Von 12. 3. bis 20. 6. 2016 zeigt Brus einen Überblick über sein Gesamtwerk in einer Ausstellung in der Nationalgalerie im Martin-Gropius-Bau Berlin.


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