Autoren

Daniel Wisser

geboren 1971 in Klagenfurt, lebt in Wien.

Schriftsteller, literarischer Performer und Musiker (Erstes Wiener Heimorgelorchester). Seit 2003 erschienen die Romane »Dopplergasse acht«, »Standby« und »Ein weißer Elefant« sowie eine Sammlung frei vorgetragener Prosatexte unter dem Titel »Kein Wort für Blau«.



Aktuell im Verlag

ca. 400 Seiten, gebunden, ca. € 24,–, WG 1112 [978-3-99027-224-4], auch als e-book erhältlich Erstverkaufstag: 6. 9. 2018
Königin der Berge
»Wenn es eine Seele gäbe, würde ich mir dort ein Piercing machen lassen.« Pflegeleicht ist unser Held nicht. Dabei wäre es so einfach, ihm seinen letzten Wunsch zu erfüllen …

Robert Turin, Mitte vierzig, will in der Schweiz sterben, denn dort könnte er selbst bestimmen, wann es so weit ist. Lieber noch wäre es ihm, er wäre nicht unheilbar krank, aber an der Diagnose ist nicht zu rütteln: Multiple Sklerose. Um seiner Frau nicht zur Last zu fallen, übersiedelt er in ein Heim, freiwillig und vor der Zeit. Doch pflegeleicht ist der verschrobene Patient nicht, das merken die Schwestern bald. Während sich sein Zustand verschlechtert, beschließt er, seinem Leben ein Ende zu setzen, bevor es zu spät ist. Doch so einfach ist das nicht: So wie er im Alltag auf Unterstützung angewiesen ist, um vom Bett in den Rollstuhl zu kommen, damit er in der Kantine sein tägliches Quantum Wein trinken kann, braucht er auch zum Sterben Hilfe. Aber wer fährt ihn in die Schweiz? Und wie kann er ihn (besser: sie) dazu bringen? Turin versucht es mit Charme, denn wie Uber funktioniert, kann ihm keiner sagen …

Herzzerreißend komisch erzählt dieser Roman von den letzten Dingen – und den vorletzten und vorvorletzten, vom Leben in seiner schrecklichen Schönheit und der Unmöglichkeit zu sagen, wann man es gut sein lassen kann.


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