Autoren

Edgar Lee Masters

1868 in Kansas geboren, wuchs er auf der Farm seiner Großeltern auf, ehe er mit den Eltern nach Lewistown, Illinois, übersiedelte. Wie sein Vater arbeitete er als Anwalt, u. a. als Armenanwalt, in Kanzleien in Chicago, war daneben, zunächst unter Pseudonym, aber auch schriftstellerisch tätig. Sein Werk umfasst 12 Theaterstücke, 21 Gedichtbände, sechs Romane und sechs Biografien, etwa zu Abraham Lincoln, Mark Twain und Walt Whitman. Bis heute ist sein Ruhm weltweit v. a. mit einem dieser Bücher verknüpft, der Spoon River Anthology (1915).Masters starb 1950 in Illinois.

Claudio Maira, geboren 1974, Sohn einer Österreicherin und eines Sizilianers, wuchs in Wädenswil am Zürichsee auf. Besuchte die Stiftsschule Einsiedeln, studierte danach Rechtswissenschaften in Fribourg und arbeitet seit 2011 als Bezirksrichter in Zürich. Er lebt mit seiner Familie in Küsnacht.



Aktuell im Verlag

Vorwort von Claudio Maira ca. 544 Seiten, Leinen, ca. € 40,–, WG 1150 [978-3-99027-243-5], Erstverkaufstag: 28.2.2020
Die Toten von Spoon River
Ein Kultbuch! Erstmals ungekürzt in deutscher Fassung und mit ausführlichem Kommentar

Übersetzt und mit einem Vorwort von Claudio Maira

Auf dem Friedhof von Spoon River, einer Kleinstadt im amerikanischen Mittelwesten, liegen 244 Menschen begraben. Aus ihren Gräbern sprechen sie zu uns, in Gedichten, die von ihrem Leben erzählen, von entscheidenden Momenten und Erfahrungen, von der Summe ihres Lebens über alles Glück und Unglück und über ihren Tod hinaus. Versöhnlich und im Zorn, voll Sehnsucht und Bedauern, ohne Umstände und Rücksichten, im Reinen oder Unreinen mit sich und der Welt. Aus diesem Konzert der vielen Stimmen ergeben sich berührende Geschichten kleiner und großer Schicksale, eine Art Lokalchronik aus allerletzten Bekenntnissen, ein staunenswert lebendiges Bild menschlichen Lebens und Strebens.

Edgar Lee Masters hat sich mit diesem Buch verewigt. Längst gehört Die Toten von Spoon River, in viele Sprachen übersetzt und seit seinem Erscheinen lieferbar, zum Kanon der Weltliteratur. Er hat den Toten eine Sprache gegeben, nackt und direkt, in der sie uns jenseits aller Zeit- und Lebensumstände für immer etwas über unser Leben zu erzählen wissen.