Autoren

Peer Hultberg

Geboren 1935 in Kopenhagen, Dänemark, gestorben 2007 in Hamburg.

Auf Deutsch erschienen: »Requiem«, »Präludien«, »Spurweiten« und zuletzt: »Eines Nachts«.

Auszeichnungen 
1993 Nordischer Literaturpreis
2001 Hubert-Fichte-Literaturpreis
2004 Großer Preis der Dänischen Akademie



Aktuell im Verlag

Brief – 112 Seiten, gebunden Selbstbiografie – 524 Seiten, gebunden zusammen € 36,- / Sfr 51,50, WG 1117 [978-3-902497-77-2], lieferbar
Selbstbiografie und Brief
Peer Hultbergs Selbstbiografie und der Brief an seine kurz vorher gestorbene Mutter sind Selbstzeugnisse von größter Eindringlichkeit und Schonungslosigkeit. Man kann sie nur mit starker Beteiligung lesen.

Aus dem Dänischen von Angelika Gundlach

Zwei Bücher, ein Leben – dies ist gewiss eines der ungewöhnlichsten Selbstzeugnisse der europäischen Literatur der letzten Jahrzehnte: Peer Hultberg, einer der großen Menschenerzähler Dänemarks, hat in zwei nahezu gleichzeitig entstandenen Büchern versucht, seiner Existenz auf den Grund zu gehen, um herauszufinden, woher er kam und wie er wurde, der er war.
Das eine ist eine Selbstbiografie, die so gar nicht als der stolze Bericht über Geleistetes daherkommt, sondern gedacht und geschrieben ist als ein präzises und unerbittliches Selbstgespräch. Das adoptierte Kind gutbürgerlicher Eltern, der gute Schüler mit seinen rätselhaften Einsamkeitsgefühlen, der Heranwachsende, der seinen Körper zu begreifen versucht und merkt, dass er sich sexuell anders orientiert, als die Eltern es wollen müssen.
Das zweite Buch ist ein Brief an die Mutter, der begonnen wurde auf dem Rückweg von ihrer Beerdigung. Für eine Abrechnung scheint es noch zu früh, aber die Mutter-Sohn-Konventionen lösen sich bereits auf. Zwischen der Strenge des Urteils, dem Wunsch, nicht zu verletzen, und der Notwendigkeit, es doch zu tun, und sei es sich selbst, bewegt sich dieser Brief an die tote Mutter.


Weitere Bücher

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Die Stadt und die Welt
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Eines Nachts