Autoren

Klaus Reichert

Geboren 1938, lebt in Frankfurt.

Studium der Philosophie und verschiedener Sprachen in Marburg, London, Berlin, Gießen und Frankfurt. Von 1967 bis 1968 Lektor in den Verlagen Insel und Suhrkamp. Seit 1975 ordentlicher Professor für Anglistik/Amerikanistik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt. Gastprofessuren in Italien und den USA. Seit 1993 Direktor des wissenschaftsgeschichtlichen Zentrums zur Erforschung der Frühen Neuzeit. Seit 2002 Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Herausgeber der Werke von James Joyce, Virginia Woolf, H. C. Artmann, Friederike Mayröcker, Übersetzer von Shakespeare, Lewis Carroll, James Joyce, Paul van Ostaijen, John Cage, Charles Olson, Robert Creeley, Edward Bond und vom Hohelied Salomos.


Veröffentlichungen u. a..
"Fortuna oder die Beständigkeit des Wechsels", 1985.
"Vielfacher Schriftsinn", 1989.
"Kehllaute", Gedichte, 1992.
"Zeit ist’s. Die Bibelübersetzung von Franz Rosenzweig und Martin Buber im Kontext", 1993.
"Das Hohelied Salomos", 1996.
"Der fremde Shakespeare", Essays, 1998.
"Die unendliche Aufgabe. Zum Übersetzen", 2003

Auszeichnungen 
1983 Wieland-Preis für Übersetzung
1996 Hessischer Kulturpreis für Wissenschaft
2007 Preis der Kritik



Aktuell im Verlag

88 Seiten, gebunden € 18,- / Sfr 27,90, WG 1151 [978-3-902497-63-5]
Das Gesicht in den Wolken
Mit wachen Sinnen und roten Wangen sind diese Gedichte geschrieben. Die Kindheit, der Sommer, das Meer und, natürlich, die Liebe sind in diesen Versen gut aufgehoben.
»Da war eine kleine Wolke / von Kinderhänden gehängt / in einen leeren Himmel.« So könnte eine kleine Schöpfungsgeschichte anfangen, aus den Kindertagen, als es noch so aussah, als sei die Welt überschaubar, und das war sie natürlich schon damals nicht. Weil sie es aber auch später nicht geworden ist, brauchen wir Gedichte, wirklich: Auch sie sind, jedes für sich und alles in allem, kleine Schöpfungsgeschichten. Ein Wort, ein Satz, und aus Bildern und Klängen, Erinnerungen und Phantasien entsteht ein neuer Kosmos, der an Empfindungen rührt, die wir kennen, und in Bereiche führt, die wir uns mit seiner Hilfe  erst erschließen.
Klaus Reichert weiß viel von diesem demiurgischen Zauber, und er weiß auch viel von den frühen Jahren, der Liebe, dem Wetter um uns und der Natur in uns. Das bringen diese Gedichte zu uns herüber.

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