Autoren

Matthias Bärmann Hrsg.

Geboren 1952 in Coburg, lebt als Kurator und Autor auf Schloß Untersulmetingen in Süddeutschland.

Ausstellungen, Kataloge und Publikationen in Europa, Japan und den USA, u. a. zu Paul Klee, Georges Braque, Mark Tobey, Jean Fautrier, Alberto Giacometti, Eduardo Chillida, Antoni Tàpies, zur Plastik der Khmer und zu zeitgenössischer Fotografie, Zeichnung, Skulptur.



Aktuell im Verlag

200 Seiten, gebunden € 18,50 / Sfr 28,50, WG 1115 [978-3-902497-02-4]
Das Buch vom Stein
Ihre Schönheit, ihre Härte, ihr Schweigen – von Steinen ist immer schon Magie ausgegangen. Die Texte dieses Buches erzählen davon.
Stein ist hart, dicht, scheinbar unveränderlich, er überdauert Äonen.Wer auf Stein steht, heißt es, steht auf festem Grund. Doch die glühende, flüssige Lava, emporgeschleudert, der Meteorit, der vom Himmel fällt – sie erzählen eine andere Geschichte, eine von Kreislauf und Veränderung. In den Schöpfungsmythen gibt es kein stärkeres Bild, um das Leben in seiner Gesamtheit zu fassen. Steine wurden und werden als heilig verehrt, in frühen Hochkulturen markierten sie Wege des Austauschs von Waren und Geschichten. Später öffnete sich der Blick für ihre sinnliche Schönheit, ihre alltägliche und doch immer geheimnisvolle Präsenz. Bildhauer haben sie unter Mühen, auch Gefahren, bearbeitet, Wissenschaftler folgen dem Naturstoff bis an die Grenze zum Immateriellen, zur Transparenz. In der Dichtung entfaltet sich im Zeichen des Steins die Spannung von Sprache und Schweigen. In den unterschiedlichsten Kulturen der Welt ist Matthias Bärmann den Bedeutungen und Manifestationen des Steins nachgegangen – über einen Zeitraum von 5000 Jahren. Herausgekommen ist dabei eine so funkelnde wie facettenreiche Sammlung von Stimmen. Der Stein: ins Rollen gebracht!