Autoren

Kurt Schwitters

Geboren 1887 in Hannover, stirbt 1948 in Kendal.

1918 entstehen die ersten Collagen, Kontakte zu dadaistischen und konstruktivistischen Künstlern. 1923 wird der Merz-Bau in Hannover begonnen. 1937 emigriert er nach Norwegen, flieht 1940 vor der deutschen Invasion nach England.


Aktuell im Verlag

312 Seiten, 269 Abbildungen, davon 186 in Farbe Format 23 x 27,5 cm, broschiert € 24,90 / Sfr 44,-, WG 1583 [978-3-902144-30-0]
Schwitters
Von den frühen Collagen über Anna Blume zu den letzten Ergänzungen des Merz-Baus: Kurt Schwitters war einer der großen Erfinder der Kunst des 20. Jahrhunderts.

Mit Beiträgen von Siegfried Gohr, Gunda Luyken, Ingried Brugger u. a.

Kurt Schwitters zählt zu den großen Pionieren der Moderne. Sein mit »Merz« überschriebenes künstlerisches Schaffen ist von medien- und stilpluralistischem Agieren geprägt, das die Bereiche Malerei, Skulptur, Architektur, Dichtung, Theater, Typo-graphie und Happening umfaßt.
Schwitters’ unorthodoxe künstlerische Haltung, seine Experimentierfreude und seine unerschöpflich originellen Werke haben stark auf die nachfolgende Künstlergeneration gewirkt, etwa auf Robert Rauschenberg oder auf den »Nouveau Réalisme«. Österreichische Künstler wie Ernst Jandl, Gerhard Rühm, Günter Brus, Oswald Oberhuber stehen in seiner Tradition oder nähern sich seiner Kunst an.
Die zahlreichen Facetten seines Werkes haben in den letzten Jahren immer wieder auch kunstgeschichtliche Untersuchungen und Bewertungen herausgefordert. Neue Texte von Siegfried Gohr, Gunda Luyken, Florian Steininger, Gerhard Rühm, Barbara Lesák und Matthias Boeckl analysieren Schwitters’ Ursonate, Übereinstimmungen mit Andy Warhol, seine Malerei, das literarische Werk, sein Theaterschaffen sowie den Einfluß auf österreichische Künstler. Viele der über 150 farbig abgebildeten Werke werden erstmals publiziert und ermöglichen einen neuen Blick auf den Schöpfer der »Merzkunst«. Das Buch erscheint parallel zur großen Ausstellung im Kunstforum Wien.