Autoren

Melinda Nadj Abonji

geboren 1968 in Becsej, Serbien, lebt als Schriftstellerin und Musikerin in der Schweiz.

Geboren am 22. Juni 1968 in Becsej, Vojvodina. Autorin, Textperformerin, Musikerin (Geige und Gesang).
Studium der Germanistik und Geschichte in Zürich (Lic. Phil. I).
Seit 1998 Zusammenarbeit mit dem Raplyriker und Beatboxer Jurczok 1001 (Textperformance, Musik, Theater).
Seit 2006 Leiterin einer freien Schreibwerkstatt in Zürich.
2004 erschien ihr erster Roman „Im Schaufenster im Frühling“, für den sie zahlreiche Auszeichnungen erhielt.

Interview "Schweizer Monat": http://www.schweizermonat.ch/artikel/die-anti-pointen-autorin

Hörprobe bei LCB Literaturport:
http://www.literaturport.de/index.php?id=28&no_cache=1&tid=512

Auszeichnungen und Stipendien
2010
Deutscher Buchpreis, Schweizer Buchpreis
2007 Werkbeitrag des Kantons Zürich (für das Romanmanuskript "Tauben fliegen auf")
2006 Grenzgänger Stipendium der Robert-Bosch Stiftung (für das Romanmanuskript "Tauben fliegen auf")
Fördergabe der Pro Helvetia (für das Romanmanuskript "Tauben fliegen auf")
2004 Ehrengabe der Stadt Zürich (für "Im Schaufenster im Frühling")
6-wöchiger Aufenthalt in Sierre (auf Einladung der Pro Helvetia & der Ècole cantonale d'art du valais, mit Zuzanna Janin, Marcos Lora Read & Kgafela oa Magogodi)
2001 Werkbeitrag der Cassinelli-Vogel-Stiftung (für Im Schaufenster im Frühling)
Hermann Ganz Preis, Schweizer Schriftsteller Verband und Migros Kulturprozent (für "Im Schaufenster im Frühling")
2000 Fünfmonatiger Aufenthalt mit Stipendium am Literarischen Colloquium Berlin (für "Im Schaufenster im Frühling")
1998 Kulturelle Auszeichnung des Kantons Zürich (für "Im Schaufenster im Frühling")
Werkbeitrag des Bundesamtes für Kultur (für "Im Schaufenster im Frühling")
Werkjahr der Marianne und Curt Dienemann Stiftung (für "Im Schaufenster im Frühling")



Aktuell im Verlag

144 Seiten, gebunden, € 17,90 / Sfr 25,90 WG 1112, [978-3-902497-86-4] neu ab 1.4.2014 e-book: 978-3-99027-124-7
Im Schaufenster im Frühling
Dieses Buch nimmt einen mit in die Geschichte eines jungen Mädchens, der das Erwachsenwerden nicht leicht fällt.

Es geht um Luisa. Sie ist wie die anderen Kinder, aber aufmerksamer. In ihrer Welt muss man Acht geben. Manches klingt wie ein Märchen, aber es ist kein lustiges Märchen.
Die Jahre vergehen: Erst ist Luisa ein kleines Mädchen, dann ist sie ein Mädchen und dann, ja, was ist sie dann? Dann ist sie älter geworden, eine junge Frau, sie lebt in Wien, hat eine Freundin, die Valerie heißt, und sie hat Frank kennengelernt. Frank verschafft Luisa das, was er Annehmlichkeiten nennt, aber Luisa begreift, dass es gut ist, auch bei Frank Acht zu geben. Luisa kannte Bernhard, Nik und Ziegler und auch ihren Vater und Herrn Fotti, und in ihrem Kopf reden alle mit und mischen sich ein, aber dann überrascht Frank sie doch. Man kann eben nicht genug Acht geben im Leben. Erst findet sie seltsame Fotos, dann eine Waffe, und dann findet sie heraus, dass Valerie Frank kennt und Frank Valerie.
Was Luisa gelernt hat, am Ende? Noch lange nicht genug: »Ich trage die falschen Schuhe, sagte Luisa, überall lag Schnee.«
Melinda Nadj Abonji erzählt eine Geschichte vom allmählichen Erwachsen-
werden mit eindringlichen Szenen und vielen Taktwechseln. Es ist eine Geschichte der Überraschungen, Verletzungen und einer Ahnung vom Glück. Für ihren zweiten Roman erhielt Melinda Nadj Abonji den Deutschen und den Schweizer Buchpreis. Hiermit wird ihr erster Roman noch einmal ins Schaufenster gestellt.


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