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Ildiko Nagy

Oh Bumerang

Ildiko Nagy

Oh Bumerang

Stories

Was liegt zwischen Neu England und Budapest? Jede Menge Kilometer, aber auch jede Menge Stoff für Geschichten. Ildikó Noémi Nagy, in Vancouver geborene und in Connecticut und New York aufgewachsene amerikanisch-ungarische Schriftstellerin, hat das Leben zwischen den Welten in minimalistische Bilder gebracht, sie hat die Paradiese der Kindheit und die süßen Höllen der Liebe in einem Ton beschrieben, der souverän und tastend zugleich ist. »Oh Bumerang« heißen die Stories, die alle miteinander fast schon wieder einen ganzen Roman ergeben. Lakonischer kann man über Hochzeitsreisen mit der Schwiegermutter zu den Niagarafällen, über Budapester Hinterhoftristessen oder grandios gescheiterten Sex nicht schreiben. So amerikanisch war die ungarische Literatur noch nie – und die amerikanische noch nie so ungarisch. Mit »Oh Bumerang«, der ersten Übersetzung ins Deutsche, ist Ildikó Noémi Nagy unbedingt zu entdecken.


György Buda, geboren 1945, Studium der Geologie, Übersetzer- und Dolmetscherausbildung. Er lebt in Wien. 2012 Staatspreis für die Übersetzung fremdsprachiger Literatur ins Deutsche.
Erscheinungsjahr: 2013

Aus dem Ungarischen von György Buda
128 Seiten, gebunden

WG: 1112
ISBN: [978-3-99027-034-9]

Preis: € 17,90
auch als e-book erhältlich

Autorin:
Ildiko Nagy

Autorin: Ildiko Nagy

Sie ist Schriftstellerin, Übersetzerin und Musikerin. Sie hat an der Franz-Liszt-Akademie und an der Eötvös-Lóránd-Universität in Budapest studiert, wo sie 2002 mit einem Diplom in Amerikanischer Literatur abschloss.
2010 erschien »Oh Bumerang« (eggyétörve) im ungarischen Original.

Pressestimmen

Aus Erinnerungen, Träumen und Beobachtungen formt Nagy in suchender und sprunghafter Sprache das Bild eines jungen melancholischen Lebens.


Wer sich auf tatsächlichen oder imaginären Reisen das Büchlein zum Begleiter nimmt, es aufschlägt und in der äußeren wie inneren Landschaft weiterliest, wird ohne Zweifel reich bedient.
Thomas Neubacher-Riens, Frankfurter Neue Presse
Nagy folgt in ihren Beschreibungen keinem stringenten Erzählstrang. Es gibt hier keinen Anfang und kein Ende. Stattdessen reiht die Autorin Momentaufnahmen mit teilweise abrupten Szenenwechseln aneinander. Sie schafft dabei Verbindungen zwischen einzelnen Erinnerungsfragmenten und offenbart damit gleichermaßen die Absurdität und die Melancholie des Alltags.
Tagesspiegel

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