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Monika Helfer

Schau mich an, wenn ich mit dir rede!

Monika Helfer

Schau mich an, wenn ich mit dir rede!

Roman

Vev ist ein Scheidungskind, ihre Familie ist größer, als sie es schon einmal war. Da ist die Mutter, Sonja, die auch mithilfe von Drogen nicht recht über die Scheidung hinwegkommt, und da ist ihr Neuer, den alle nur The Dude nennen, einer, der die Dinge in die Hand nimmt und aufräumt in Sonjas Leben. Und da ist Milan, Vevs Vater, der zu Natalie und ihren beiden Töchtern zieht, aber auch in seiner neuen Familie nicht den richtigen Platz findet. Sie alle gehören irgendwie zusammen, weil sie nicht voneinander loskommen. Und Vev? Und die anderen Kinder? Die Kinder lernen schnell, wie das Spiel läuft, und spielen es bald besser als die Erwachsenen.

Es sind skandalös alltägliche Verhältnisse, die Monika Helfer in den Blick nimmt. Sie geht nahe heran an die Menschen, die darin leben, die mit sich und den anderen zurechtzukommen versuchen. Ihr Blick ist entlarvend, aber auch voller Empathie, schonungslos, aber immer im Dienst der Aufrichtigkeit. Und was aus größerer Entfernung wie eine Familie aussieht, ist bei näherer Betrachtung eben oft nicht mehr als ein fein austariertes System von Eigeninteressen.

Erscheinungsjahr: 2017

186 Seiten, gebunden
auch als e-book erhältlich

WG 1112

[978-3-99027-094-3]

€ 20,-

Autorin:
Monika Helfer

Autorin: Monika Helfer

Sie hat Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht, u.a. »Bevor ich schlafen kann« (2010) und »Die Bar im Freien« (2012).

2021 erhielt sie den Bodensee-Literaturpreis für ihr bisheriges Gesamtwerk.

Pressestimmen

Vertraut sind uns Lesern aus früheren Helfer-Romanen die prekären Familienverhältnisse, neu ist der unbeschwerte, ja komödiantische Erzählton.
Ingrid Bertel, ORF

Eine kleine Sensation

Silke Arning, SWR2
Monika Helfer verunsichert großartig!
Peter Pisa, Kurier
Mit einer großen Empathie nähert sich Monika Helfer ihre Figuren, lässt sie ganz nahe an den Leser herankommen, doch ihr schonungsloser Blick ist nie denuntiativ. Aufrichtig beschreibt sie eine große Patchworkfamilie, die letztlich nur noch von Eigeninteressen zusammengehalten wird.
Wilfried Stanzik, lovelybooks.de

Ein stilles Buch, nüchtern in der Sprache, nicht wertend.

Thomas Andre, Hamburger Abendblatt
Helfer, die mit wenigen Strichen komplexe Charaktere und eindrückliche Miniaturen pinselt, macht gleichsam die kleinen Rädchen des Erzählens spürbar.
Wolfgang Paterno, Profil