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Am Ende reisen wir früher zurück
Elementare Gedichte N°0 bis N°100

NEU
Ulrich Koch

Am Ende reisen wir früher zurück
Elementare Gedichte N°0 bis N°100

Hundertein Gedichte enthält dieser Band, jedes elementar, jedes trägt eine Nummer, von 0 bis 100. Nackt, auf allen Vieren, kahl, so kommen sie zur Sprache. Ihr Geschlecht ist immer menschlich, und das Erste, wovon sie berichten, ist die Ereignislosigkeit, denn es ist alles schon da. Kinder, die wissen wollen, wovon wir leben sollen, wenn wir tot sind. Vorräte für letzte Tage. Zuerst werden die Lebenden vergessen. Dann die Toten. Immer montags erinnern wir uns an die Zukunft. Wenn uns nur etwas anderes einfiele, als Gedichte zu schreiben. Mit beiden Händen trinkend. Aber eines Tages entdecken wir die Schönheit. Es muss November gewesen sein. Auf den Parkplätzen der Discounter war der Asphalt so heiß gewesen, dass die Flipflops kleben blieben. Riesige Vorkommen warten noch auf uns. Sogar neue Liebesgedichte entstehen. Aus Wachs, Holz, Tierhaar, Sprache. Ein Selbstporträt von fremder Hand. In jedem Glückskeks ein Epitaph. Im Löschschaum die eigene Fährte. Sucht man bereits nach uns?
Erscheinungsjahr: 2026

144 Seiten, gebunden

Auch als e-book erhältlich

WG 1 151
ISBN 978-3-99027-454-5

Preis ca. €26,- / sFr 35,90

Erscheint am 8. Oktober 2026

Autor:
Ulrich Koch

Autor: Ulrich Koch

Er veröffentlichte seit 1995 zahlreiche Bände mit Gedichten.

Pressestimmen

»Mit dem hyperfeinen Sensorium und dem leicht verschobenen Blick des Melancholikers sieht dieser Dichter das Traurige in allen Phänomenen des Alltags – und heilt es zugleich, indem er aus Dingen und Wesen, Wahrnehmungen und Wörtern kunstvolle, oft hochkomische Kippfiguren baut, die befreien können wie ein Zen-Koan.«
Kristina Maidt-Zinke / Lyrik-Empfehlungen.de
»Aus den Gedichten von Ulrich Koch lassen sich gut einzelne Sätze herausgreifen, die man den ganzen Tag mit sich herumtragen kann.«
Birthe Mühlhoff / Süddeutsche Zeitung
»Ich war, als ich in diesen Gedichten las, wie auf einem immerwährenden Nachhauseweg.«
Arnold Stadler