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Henry Thoreau

Chesuncook

aus dem amerikanischen Englisch übersetzt und mit einem Nachwort von Alexander Pechmann

Im Herbst 1853 unterbricht Henry David Thoreau die Arbeit an dem Manuskript seines wichtigsten Werks, »Walden«, um in die Wälder von Maine zurückzukehren. Schon einmal, sieben Jahre zuvor, hat er sich dorthin aufgemacht, um den »Großen Berg« zu besteigen (dt. »Ktaadn«, 2017), nun gilt sein Interesse den Elchen – und neben diesen majestätischen und scheuen Tieren den Ureinwohnern, ihrer Lebensweise und Sprache, sowie den ausgedehnten Kiefernwäldern, die zunehmend Spuren ökonomischer Vernutzung zeigen. Thoreau hat einen Blick für diese Verheerungen und macht sich keine Illusionen darüber, was sie für Mensch und Natur bedeuten, aber er bewegt sich mit der Achtsamkeit eines Gastes und der Lust eines Entdeckers durch diese Landschaft, als hätte sie vor ihm noch keiner betreten. Die Notizen, die er dabei macht, werden später unter dem Titel »Chesuncook« zu einem Vortrag, dessen Humor und Empfindungsreichtum, dessen Lebendigkeit und Ernst begeistern. Während seinen Begleitern der getötete Elch vom Fell bis zum Geweih zur Trophäe wird, bringt Thoreau als Andenken seiner Reise Schneeschuhe mit.
Erscheinungsjahr: 2022

160 Seiten, gebunden
auch als e-book erhältlich

WG: 1111
ISBN: [978-3-99027-260-2]

Preis: € 22,-
Erstverkaufstag: 25.2.2022
erstmals auf Deutsch

Autor:
Henry Thoreau

Autor: Henry Thoreau

Sein Buch »Walden; or, Life in the Woods« hat ihn weltweit berühmt gemacht.

Der Übersetzer, Alexander Pechmann, geboren 1968 in Wien, studierte Literatur-und Sozialwissenschaften. Zahlreiche Veröffentlichungen als Autor, Übersetzer und Herausgeber, u. a. zu Henry James, Mark Twain, Herman Melville. Zuletzt bei Jung und Jung: Lafcadio Hearn »Youma« (2016).

Herausgeber:
Alexander Pechmann

Herausgeber: Alexander Pechmann

Er arbeitet als freier Autor, Herausgeber und Übersetzer und übertrug u. a. Werke von Mary Shelley, W. B. Yeats und Nathaniel Hawthorne ins Deutsche.

Pressestimmen

»Jedes Geschöpf ist besser lebendig als tot, Menschen und Elche und Kiefern, und jeder, der das versteht, wird ihr Leben lieber erhalten, als es zu vernichten.« Ein Reisebericht voller Elchspuren, Paddelglück und Waldbewunderung – und ein Nature Writer, der alles Lebendige so genau und begeistert beschreibt, dass man ihm sofort hinterherwandern will. Ohne dabei auch nur ein Elchhaar zu krümmen.«
Jutta Person, Falter
»Thoreaus Schriften sind heute so aktuell wie vor fast 170 Jahren. In aller Deutlichkeit klagt der Schriftsteller die Ausbeutung der Natur durch den Menschen an, macht auf die Verletzlichkeit unseres Planeten aufmerksam und erinnert daran, wie sehr wir auf ihn angewiesen sind.«
Susanne Rikl, Kommbuch