bigger 1900
1900
1600
1440
1280
1160
1024
940
850
767
600
480
360
320
portrait ipad
landscape ipad

die verbesserung von
mitteleuropa, roman

OE
Oswald Wiener

die verbesserung von
mitteleuropa, roman

Herausgegeben von Thomas Eder

Ein großes Buch kehrt zurück. Oswald Wieners »die verbesserung von mitteleuropa, roman« ist ein Monument der österreichischen Avantgarde, um das sich Mythen ebenso ranken, wie ihm anhaltender Nachruhm sicher ist. Der luzide Ideenreichtum und die anarchische Kraft beeindrucken bis heute. Zuerst in der Literaturzeitschrift »manuskripte« erschienen und 1969 dann in Buchform, bricht dieser »roman« mit allen literarischen Konventionen.

Es ist ein monomanes, witziges und vor allem prophetisches Buch, das lange vor allen weiteren technischen Entwicklungen ein Bild des Cyberspace und der Virtualität entwirft. Die Zurichtung des Individuums erfolgt in der kritischen Anwendung der Kybernetik durch Wiener nicht nur durch die Sprache, sondern zunehmend auch durch technische Systeme. Im Konzept des »bio-adapters« entfaltet Wiener das Glücksversprechen eines Glücksanzugs in der Fusion von Mensch und Maschine, das er aber zugleich unterläuft; es geht vor allem um die Abkehr von der Auffassung, die Sprache sei die größte und wichtigste menschliche Erfindung überhaupt, die Grundlage menschlicher Kreativität. Oder anders formuliert: »aus vielen sätzen folgt erst recht ein schmarrn.«
Erscheinungsjahr: 2013

Reihe Österreichs Eigensinn
224 Seiten, Leinen mit SU

WG: 1112
ISBN: [978-3-99027-005-9]

Preis: € 25,-

Thomas Eder geboren 1968 in Linz, ist österreichischer Literaturwissenschaftler, Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik der Universität Wien und leitet die Sparte Literatur im kunsthaus Mürzzuschlag.

Autor:
Oswald Wiener

Autor: Oswald Wiener

Der Schriftsteller und Sprachtheoretiker war Mitglied der »Wiener Gruppe«. 1989 Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur.


Pressestimmen

Von Max Stirner borgt das Buch die Respektlosigkeit, von Wittgenstein den Drive und von Konrad Bayer den Witz. Gründe genug, es wieder (und wieder) zu lesen.
Klaus Kastberger, Falter

Weitere Bücher des Autors