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Der Vogelgott

Susanne Röckel

Der Vogelgott

Roman

Hier hat eine große Erzählerin aus einer grimmigen Geschichte einen grandiosen Roman gemacht. Die Mitglieder einer wissenschaftlich orientierten Familie werden durch eine zufällige Entdeckung auf einem Kirchenbild in den schwer durchschaubaren Mythos eines Vogelgottes hineingezogen – mit einem Sog, dem sie so wenig widerstehen konnen wie der Leser dieser Geschichte. Spätestens als sich herausstellt, dass dieser Mythos eben nicht nur ein Mythos ist. Es ist eine sagenhafte, aber elende Gegend dieser Erde, wo die Verehrer des Vogelgotts leben, die ihm allerdings weniger ergeben als vielmehr ausgeliefert zu sein scheinen.

In diesem unwiderstehlichen Roman entpuppt sich eine geheime Welt als die unsere, in der die Natur ihre Freundschaft aufkündigt und wir ihrer Aggression und Düsternis gegenüberstehen.

Beim Lesen und vor allem Weiterlesen fragt man sich, warum man das Buch nicht aus der Hand legen kann, zumal hier nicht mit altertümlichen Spannungselementen gearbeitet wird.
Erscheinungsjahr: 2018

Shortlist Deutscher Buchpreis 2018

272 Seiten, gebunden

WG 1112,
ISBN: [978-3-99027-214-5]

Preis: € 22,-

Autorin:
Susanne Röckel

Autorin: Susanne Röckel

Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt als erste Autorin zwei Mal den Tukan-Preis für ihren Roman Der Vogelgott, der 2018 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand.

Pressestimmen

Der Greif ist der „ungreifbare Schatten“, dem dieses Buch virtuos hinterherfantasiert. (…) „Der Vogelgott“ ist eben ein Roman, und zwar ein großer, und das heißt, dass es letztendlich um die Souveränität von Literatur gegenüber verwandten Formen geht: Religion, Psychologie, Politik, das ist alles gegenwärtig, sogar in höchst reflektierter Form. Aber Susanne Röckel erschafft mit den Mitteln der Sprache einen eigenen Zustand: einen beklemmenden, faszinierenden Sog, der in den besten Momenten an die Höhepunkte abendländischer Mystik erinnert, dabei aber immer um die Abgründe der Schauermärchen (bis zu heutigen Fake-News) weiß.
Bert Rebhandl, Der Standard
Deutscher Buchpreis
Es ist ein Genuss, inmitten der realistischen Shortlist-Konkurrenz etwas derart schillernd Schönes, untergründig Unheimliches und sprachlich Elegantes zu finden.
Jan Drees, DLF Büchermarkt
Deutscher Buchpreis

Susanne Röckel vermag mit dem selten gewordenen Genre eines modernen Schauerromans sowohl zu überraschen als auch zu fesseln.

Eberhardt Falcke, SWR2 Lesenswert
www.deutscher-buchpreis.de
Susanne Röckel ist eine Sprach-Meisterin von höchsten Graden: Nie passiert ihr ein überflüssiges, triviales oder gar ein falsches Adjektiv, und nie stört irgendetwas den Fluss ihrer Sätze. Sie muss so etwas wie ein absolutes Gehör für Prosa haben.
Cornelius Hell, Ö1 Ex Libris
Deutscher Buchpreis
Susanne Röckel führt ihre Figuren in zuweilen fantastische Regionen, in denen ihnen die Schreckensbilder ihres Inneren als bedrohliche Wirklichkeit begegnen.
Carsten Otte, SWR
Susanne Röckel zieht uns mittels einer Sprache, die eigentlich unter das Rauschmittelgesetz fallen müsste, in grandioser romantischer Manier in den Sog von Welt, Wahn und Wunderglaube
Ingolf Bossenz, Neues Deutschland
Lovecraft revisited, ein cooles Buch. Röckel schreibt überlegt, präzise, unangepasst. Ihr finsterer „Vogelgott“ konfrontiert uns mit dem Mythos, zieht uns hinein und zeigt, das das Fantastische für die Literatur noch immer eine unbedingte Relevanz besitzt.
Gerrit Völker, Maternus Buchhandlung