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Olga Flor

Ich in Gelb

Olga Flor

Ich in Gelb

Als Modebloggerin macht sich NextGirl in der Szene schnell einen Namen. Sie nimmt sich kein Blatt vor den Mund, ihr Urteil ist stets unverblümt, so unverblümt, wie das Urteil eines »Girls« nur sein kann.

Das Wunderland, durch das uns Alice in ihrem Blog führt, ist ein Fantasiereich erschreckend realer Figuren. Im Austausch mit Bianca, dem Model, in dem ein Wurm zu monströser Größe heranwächst, erzählt sie, wie sie den »genialen« Modeschöpfer Josef kennenlernt, der ausgerechnet in dem Museum für Naturgeschichte, in dem ihr Vater arbeitet, eine große Show plant. Und wie jede gute Show endet auch diese mit einem Knalleffekt.

Kunstvoll und mit leichter Hand verknüpft Olga Flor in ihrem Blog-Roman Kurztexte, Kommentare, Links und Bilder zu einem engmaschigen Netz. Was sie darin aus den Tiefspeichern einer faszinierend fremden Welt zwischen Mode und Körperdesign zutage fördert, schillert in den grellen Farben einer Gegenwart, in der sich der Mensch selbst überlebt hat und zur Fantasiegestalt, zum »Real-Life-Avatar« einer viel reelleren Webidentität wird.

Es bleibt die Frage: Wer fälscht wen?
Erscheinungsjahr: 2015

216 Seiten, gebunden
auch als e-book erhältlich

WG: 1112
ISBN: [978-3-99027-067-7]

Preis: € 22,-

Autorin:
Olga Flor

Autorin: Olga Flor

Nach dem Abschluss eines Physikstudiums arbeitete sie im Multimedia-Bereich.

Pressestimmen

Olga Flor ist eine Autorin von schneidender Intelligenz und Eloquenz. Sie gehört zum Besten, was die österreichische Literatur zurzeit hat.

Helmut Gollner, Falter
Für ihre meist ungewöhnlich scharfsinnig, dann wieder albern pubertär bloggenden und postenden Heldinnen hat Olga Flor eine überzeugende Sprache gefunden. (...) In ihrem in mehrfacher Hinsicht brillanten kurzen Roman führt sie eine bis ins Detail durchdesignte und ästhetische Welt vor.
Georg Renöckl, NZZ
„Ich in Gelb“ ist ein sehr gutes Buch, auch wenn die Form, in der es sich präsentiert, konventionelle Lesegewohnheiten durchkreuzt. Gute Literatur macht das immer.
Klaus Kastberger, Die Presse Spectrum
Olga Flors Bücher sind immer etwas Besonderes.
Christian Schacherreiter, OÖN
"Ich in Gelb" liefert kluge Überlegungen zur Selbst- und Femdwahnehmung, eine Prise Trash-Horror sowie eine schwindelerregende Vermischung von Identitäten, wie sie nur online möglich ist
Anja Kümmel, Siegessäule

Ein schwindelerregendes, sehr empfehlenswertes Buch.

Bernhard Oberreither, Album, DER STANDARD
Ähm, gefällt mir!
Jenny Unger, Weiberdiwan
Ein schräges, kluges und sprachlich anspruchsvolles Lesevergnügen für alle, die Lust auf ein modernes Literaturexperiment haben.
Annemarie Hagmayer, Der Evangelische Buchberater

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