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Erwin Einzinger

Ein Messer aus Odessa

Erwin Einzinger

Ein Messer aus Odessa

Gedichte

Wer sich in dieses Buch begibt, der kann damit rechnen, dass ihm die Welt ganz schön um die gespitzten Ohren fliegen wird. Das ist aber kein Grund, den Kopf einzuziehen, im Gegenteil: Man sollte ihn aufrecht halten, damit einem nichts entgeht von den Überraschungen, die einem hier ohne Ende begegnen. Wer nur je ein Gedicht von Erwin Einzinger gelesen hat, der weiß, dass Fülle der Wahrnehmung und Vielfalt der Töne immer gewährleistet sind und dass es sein Witz ist, der dafür sorgt, dass sich niemand dabei den Magen verstimmt.

Einzingers Gedichte haben etwas Helles und Blankes, was nicht zuletzt daran liegt, dass Moral und Tragödie hier draußen vor bleiben müssen. Ansonsten ist alles Vorhandene gedichttauglich, man muss es nur gelten lassen. Das gilt auch für die Menschen, die, eigenbrötlerisch und fremdbestimmt zugleich, dennoch souverän durch diese Gedichte geistern, als wollten sie nur mal eben ausprobieren, wie es sich in ihnen anfühlt. Offenbar gar nicht so schlecht.

»Einzinger ist ein stiller Gigant der österreichischen Literatur«, schrieb letzthin Der Standard.
Das lassen wir jetzt einfach mal so stehen.
Erscheinungsjahr: 2009

142 Seiten, gebunden

WG: 1151
ISBN: [978-3-902144-58-1]

Preis: € 22,-

Autor:
Erwin Einzinger

Autor: Erwin Einzinger

Studium der Anglistik und Germanistik in Salzburg

Pressestimmen

Wäre dieses Buch eine Mahlzeit, würde man sagen, "hervorragender Koch und man wird satt!"

Matthias Ehlers, WDR 5