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Erwin Einzinger

Ein kirgisischer Western

Erwin Einzinger

Ein kirgisischer Western

Roman

»Hatte er alles auf die gute alte Art erfunden?« Die Frage, die sich der gute alte Erzähler hier stellt, ist nicht ganz abwegig. Zumal er selbst immer wieder auf Abwege gerät, wenn er seine Figuren auf ihren Reisen in die entlegensten Winkel der Welt begleitet. Wobei – was heißt schon »entlegen«? Die Fläche, die dieser Roman durchmisst, fließt auf allen Seiten ins Unendliche hinaus, und überall spielt das Theater des Lebens mit aufgezogenen Vorhängen. Das Zentrum dieser Welt könnte das Erholungsheim für mittellos gewordene Komponisten sein, aber auch ein Workshop der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanau-

torinnen oder das Goldwäscher-Camp in den Alpen. Wo auch immer es liegt, zu den Rändern ist es immer gleich weit wie umgekehrt. Und so sind hier alle irgendwie unterwegs. Nur, was sie suchen, das scheint keiner so recht zu wissen. Das große Abenteuer? Die kleinen Momente stillen Glücks? Oder gar den Glanz des Goldes? Fest steht: Wie so oft beginnen auch die Reisen in diesem Buch zu Fuß. Im Takt der Schritte, die vom Hundertsten ins Tausendste führen, spielt, wie immer bei Erwin Einzinger, die Musik – kein Marsch, aber ein wilder Galopp.

Erwin Einzinger ist der Meister des Großromans. In diesem beweist er, dass es auch im Osten Stoff für Western gibt, so z.B. bei dem kleinen Stamm der Kirgisen, die sich auch nicht anders zu retten wissen als wir.
Erscheinungsjahr: 2015

472 Seiten, gebunden
auch als e-book erhältlich

WG: 1112
ISBN: [978-3-99027-066-0]

Preis: € 24,90

Autor:
Erwin Einzinger

Autor: Erwin Einzinger

Studium der Anglistik und Germanistik in Salzburg

Pressestimmen

Einzinger liebt die Dissonanzen, das Banale, das Hinterhältige im scheinbar Alltäglichen. (...) Für uns Leserinnen und Leser bedeutet das einen Galopp auf einem ungebändigten Pferd.
Susanne Schaber, Ö1 Ex Libris
Einzinger vermeidet es, die Deutungshoheit über sein Erzählgebilde zu gewinnen. Sein Roman saugt in einem fort Welt an, die er in ihrer Vielfalt und Fülle auf sich beruhen lässt. Er unterwirft diesen Reichtum keiner Ordnung, sondern bringt ihn zum Leuchten. Was sich im Kirgisischen Western ereignet, ist kaum wiederzugeben. Stattdessen entfaltet der Text seine ganze Wirkkraft im Moment des Lesens. Einzinger ist ein Magier der Vergegenwärtigung.
Gerhard Melzer, Der Standard

Keine leichte Kost. Aber man kann dazu tanzen.

Jan Fischer, Kulturnachrichten
Erwin Einzingers Schreibweise, seine „Schule der Aufmerksamkeit“, wie es Leopold Federmair genannt hat, seine Kunst des Auswählens und Arrangierens bringt eine Textwelt hervor, die durchwegs Freude macht.
Thomas Assinger, literaturhaus.at
Erwin Einzinger schreibt mit souveräner Lust an unvorhersehbaren Abzweigungen und mutwillig verschlungenen Verbindungsfäden.
Evelyne Polt-Heinzl, Die Presse