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Robert Musil

Der Mann ohne
Eigenschaften 6

Robert Musil

Der Mann ohne
Eigenschaften 6

Mit diesem Band beschließt die neue Musil-Gesamtausgabe den Mann ohne Eigenschaften, der sich so als durchaus zu bewältigende Leseaufgabe für alle anbietet, die dieses abwechslungsreiche und durchaus unterhaltende Werk immer schon (zu Ende) lesen wollten.

Herausgegeben von Walter Fanta

Band 6 der Musil-Gesamtausgabe beinhaltet die Vor­stufen zu dem fragmentarischen Monumentalroman »Der Mann ohne Eigenschaften«, u. a.:

»Der Spion« (1918–1920): die Vorarbeiten reichen bis in die Jugendzeit Musils zurück; Achilles, die Hauptfigur, wird aus Hass auf die Welt des Vaters zum russischen Spion.

»Der Erlöser« (1921–1922): die eigentliche Urfassung des Mann ohne Eigenschaften; Anders, der Held, ist der Erzähler einer beißenden Satire auf die Gesellschaft und zugleich ihr ironischer Erlöser.

»Die Zwillingsschwester« (1923–1926): die erste ausgeschriebene Fassung des Romans mit der verbrecherischen Liebesgeschichte zwischen Anders und seiner Schwester Agathe, im Mai 1926 wegen einer schweren Erkrankung abgebrochen.

Die im Nachlass aufbewahrten Fassungen werden nach einer neuartigen Editionsweise aus Entwürfen zu einem Lesetext komponiert. Je näher sie zeitlich dem Ausgangspunkt stehen – dem katas­trophalen Finale des Ersten Weltkriegs –, umso satirischer, anarchistischer, roher wirken diese Vorstufen, umso weiter entfernt sind sie vom sublimen Endtext.
Erscheinungsjahr: 2015

Die Vorstufen
720 Seiten, Leinen mit SU

WG: 1111
ISBN: [978-3-99027-206-0]

Preis: € 38,-
Subskriptionspreis bei Gesamtabnahme: € 30,85

Autor:
Robert Musil

Autor: Robert Musil

Romancier, Dramatiker, Essayist. Musil wuchs in Steyr und Brünn auf, studierte Maschinenbau in Brünn, später Psychologie und Philosophie in Berlin. Bibliothekar an der Technischen Hochschule Wien, im 1. Weltkrieg k.u.k. Offizier an der Südfront und Redakteur von Soldaten-Postillen. Als Beamter im Außen- und Heeresministerium und Theaterkritiker, ab 1923 fast ausschließlich an seinem großen Romanprojekt arbeitend, lebte er in Wien, 1931–1933 in Berlin, kehrte dann nach Wien zurück, emigrierte 1938 in die Schweiz. Ab 1939 lebte Musil in Genf, wo er 1942 verarmt starb.

Walter Fanta, geboren 1958, Germanist und Historiker, Dozent am Robert-Musil-Institut der Universität Klagenfurt, ist Mitherausgeber der »Klagenfurter Ausgabe«, der digitalen kommentierten Edition sämtlicher Werke, Briefe und nachgelassener Schriften Robert Musils. Seit Mitte der 1990er Jahre beschäftigt er sich mit der editorischen Erschließung von Musils Nachlassmanuskripten.