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Robert Musil

Bücher I

Herausgegeben von Walter Fanta

14 Bücher hat Robert Musil zu seinen Lebzeiten veröffentlicht. Außer den beiden Bänden des Romans »Der Mann ohne Eigenschaften« werden in Band 7 und Band 8 der Gesamtausgabe alle dargeboten, das erste Mal gemeinsam und in chronologischer Abfolge: ein Panoptikum von Textgattungen und Publikationsformen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Band 7 enthält zwei erzählerische Meisterwerke, den berühmten Erstlingsroman »Die Verwirrungen des Zöglings Törleß« (1907) und den esoterischen Novellenband »Vereinigungen« (1911), und Musils Dissertation Beitrag zur »Beurteilung der Lehren Machs« (1908).

Das geschieht aus gutem Grund:
wissenschaftliches Erkennen und erzählerische Darstellung dienen im Frühwerk Musils einem Ziel, dem Heranschleichen an „Gefühlserkenntnisse und Denkerschütterungen“.

»Viel von sich selbst zu reden gilt als dumm. Dieses Verbot wird von der Menschheit auf eigentümliche Weise umgangen: durch den Dichter!«
Robert Musil
Erscheinungsjahr: 2019

Gesamtausgabe Band 7
500 Seiten, Leinen mit SU

WG: 1111
ISBN: [978-3-99027-207-7]

Preis: € 35,-

Autor:
Robert Musil

Autor: Robert Musil

Romancier, Dramatiker, Essayist. Musil wuchs in Steyr und Brünn auf, studierte Maschinenbau in Brünn, später Psychologie und Philosophie in Berlin. Bibliothekar an der Technischen Hochschule Wien, im 1. Weltkrieg k.u.k. Offizier an der Südfront und Redakteur von Soldaten-Postillen. Als Beamter im Außen- und Heeresministerium und Theaterkritiker, ab 1923 fast ausschließlich an seinem großen Romanprojekt arbeitend, lebte er in Wien, 1931–1933 in Berlin, kehrte dann nach Wien zurück, emigrierte 1938 in die Schweiz. Ab 1939 lebte Musil in Genf, wo er 1942 verarmt starb.

Walter Fanta, geboren 1958, Germanist und Historiker, Dozent am Robert-Musil-Institut der Universität Klagenfurt, ist Mitherausgeber der »Klagenfurter Ausgabe«, der digitalen kommentierten Edition sämtlicher Werke, Briefe und nachgelassener Schriften Robert Musils. Seit Mitte der 1990er Jahre beschäftigt er sich mit der editorischen Erschließung von Musils Nachlassmanuskripten.