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Ursula Krechel

In Zukunft schreiben

Ursula Krechel

In Zukunft schreiben

Handbuch für alle, die schreiben wollen

Sie möchten einen Roman schreiben und damit viel Geld verdienen?
Dann sind Sie für dieses Buch nicht der Richtige. Wenn Sie aber nicht ans Geld, sondern an die Wörter und Sätze denken, die sich in Ihnen melden und die ein Text werden wollen, dann haben Sie gerade das Buch in der Hand, das Ihnen dabei helfen kann. Es enthält nämlich weder Schnittmuster noch Baupläne und schon gar keine Gebrauchsanweisungen; es nimmt vielmehr Sie selbst ernst als jemanden, der sich auf das riskante Unternehmen einläßt, aus Erfahrung und Sprache Kunst entstehen zu lassen.

Da ist dann vom Glück des Beginnens ebenso die Rede wie vom Einfall, vom Figuren finden, von Klang und Wohlklang, aber auch von der Blockade und dem Warten. Kluges Nachdenken über die Rolle des Schriftstellers hilft beim Überprüfen der eigenen Erwartungen.

Das Buch ist durchzogen von der Lust, die das Schreiben verursacht, und der Freude, die seine Ergebnisse bewirken können.

Ursula Krechel hat in den vergangenen Jahren ihre eigene Schreiberfahrung in den unterschiedlichsten Institutionen, vor allem aber an der Universität Leipzig und am Literarischen Colloquium Berlin zahlreichen Studenten weitergegeben. Inspirierter und inspirierender ist über den möglichen Aufbruch in die Welt der Literatur noch nicht geschrieben worden.

Ein Buch für alle, die Lust haben, Literatur zu schreiben. Und für die, die es sich nie zutrauen würden.
Erscheinungsjahr:

216 Seiten, gebunden
nur mehr ab Verlag lieferbar

WG: 1118
ISBN: [978-3-902144-66-9]

Preis: € 19,80

Autorin:
Ursula Krechel

Autorin: Ursula Krechel

Ursula Krechel war Theaterdramaturgin. Sie lehrte an der Universität der Künste Berlin, der Washington University St. Louis und ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt, Vizepräsidentin der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Sie lebt in Berlin.

Veröffentlichungen u. a.
»Erika«, Theaterstück, 1974
»Selbsterfahrung und Fremdbestimmung«, Essay, 1975
»Nach Mainz!«, Gedichte, 1977
»Verwundbar wie in den besten Zeiten« Gedichte, 1979
»Zweite Natur«, Szenen eines Romans, 1981
»Vom Feuer lernen«, Gedichte, 1985
»Kakaoblau. Gedichte für Erwachsende«, 1989
»Die Freunde des Wetterleuchtens«, Prosa, 1990
»Technik des Erwachens«, Gedichte, 1992
»Mit dem Körper des Vaters spielen«, Essays, 1992
»Sizilianer des Gefühls«, Erzählung, 1993
»Landläufiges Wunder«, Gedichte, 1995
»Verbeugungen vor der Luft«, Gedichte, 1999
»Der Übergriff«, 2001
»In Zukunft schreiben«, Handbuch für alle, die schreiben wollen, 2003
»Stimmen aus dem harten Kern«, Gedicht, 2005
»Shanghai fern von wo«, Roman, 2008
»Jäh erhellte Dunkelheit«, Gedichte, 2010
»Landgericht«, Roman, 2012
»Die da«, ausgewählte Gedichte, 2013
»Stark und leise. Pionierinnen«, Essays, 2015
»Geisterbahn«, Roman, 2018

Pressestimmen

Kein Wunder, daß sich Ursula Krechels "Handbuch" einer solch regen Nachfrage bei Autoren erfreut, ist es doch für jeden, der sich mit dem Schreiben beschäftigt, eine kongeniale Inspirationsquelle.
Rheinischer Merkur
Wenn man dieses impressionistisch-somatische Apriori von Schreiben als Fortsetzung des Körpers akzeptiert hat, läßt sich Krechels Text von der Lust am Texten mit großer Lust verschlingen. Denn so sehr es sich auch um ein Handbuch der Poetik handeln mag, ist es doch selbst nicht wenig poetisch.
Oliver Jungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Es ist ein ebenso hilfreiches wie hellsichtiges Buch, das die Schriftstellerin und Schreibdozentin Ursula Krechel hier vorlegt.

Martin Krumbholz, Neue Zürcher Zeitung
"In Zukunft schreiben" ist zunächst einmal ein gedanklich reicher, formal geglückter, sprachlich reizvoller Essay, der auch jenseits der Frage, ob man praktische Nutzanwendung aus ihm ziehen möchte, lustvoll zu lesen ist.
Lutz Hagestedt, www. Literaturkritik.de
Haltet euch an Ursula Krechel, die den Blick für die Umgebung schärft, die Aufmerksamkeit auf die Wörter lenkt und neugierig macht auf die Welt, die entsteht, wenn sich jemand daran macht, eine Sprache zu finden für das, was er wahrnimmt.
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten