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Xaver Bayer

Hauch

Zwanzig Jahre hat Xaver Bayer uns warten lassen auf diesen Roman, und jetzt ist er da – und fällt völlig aus der Zeit. »Hauch« ist ein Briefroman, was darin passiert, steht in und zwischen den Zeilen, die einander zwei schreiben.

Veit ist Schriftsteller, Dora Übersetzerin, sie haben die Abmachung getroffen, einander ein Jahr lang nicht zu sehen. Wir erfahren nicht, warum, es ist ein Spiel, ein Experiment. Dora lebt in der Stadt und fühlt sich den Zumutungen unserer Zeit zunehmend schutzlos ausgesetzt, Veit bezieht seinen Posten in einem alten Bauernhof am Land, streift durch die verlassene Gegend, beobachtet
die Vögel, die Bäume, den Wind.

Beide betrachten die Gegenwart, ohne sie zu teilen, beide üben den Rückzug, jeder auf seine Weise. Die Entfernung zwischen den beiden ist nicht groß, aber sie bleibt auch nicht gleich. Sie wächst, wie die Sehnsucht nach einem anderen Leben.
Erscheinungsjahr: 2026

224 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Auch als e-book erhältlich

WG 1 112
ISBN 978-3-99027-442-2

Preis: ca. € 24,– | sFr 33,50

Erscheint am 17. März 2026

Autor:
Xaver Bayer

Autor: Xaver Bayer

Studium der Philosophie und Germanistik.

Pressestimmen

»Xaver Bayers Briefroman erschüttert ob seiner Eleganz wie Radikalität und veranschaulicht, dass es zum Schwierigsten zählt, ein empfindender Mensch zu bleiben.«
Katja Gasser, ORF News ZIB
»Im Konstruieren abgründiger und auswegloser Szenarien, garniert mit einem nicht selten makabren Humor, ist Xaver Bayer kaum zu übertreffen.«
Michael Braun / Frankfurter Rundschau
»Zwei Menschen schreiben gegen die Zumutungen der Gegenwart an. Der eine lebt auf dem Land, die andere in der Stadt: Xaver Bayers Briefroman ›Hauch‹«
Melanie Mühl, FAZ
»Xaver Bayer zählt zu den eigensinnigsten Autoren, die die österreichische Literatur in den letzten 25 Jahren hervorgebracht hat. Er ist ein Flaneur und Sprachkünstler vor dem Herrn, und an Passagen poetischer Prosa fehlt es auch in seinem neuen Buch keineswegs.«
Sebastian Fasthuber, der Falter
»"Hauch" lässt sich als ein Zustandsbericht über die Unruhe vor dem Sturm lesen.
Wolfgang Huber-Lang, APA
»Ich habe kein Konzept, wenn ich schreibe und insofern haben sich die Figuren auch dann erst beim Schreiben entwickelt, haben ihre eigene Kontur bekommen.«
Xaver Bayer im literadio-Gespräch über »Hauch« mit Susanne Peter
»Dieser Roman packt die Probleme von einer anderen Seite an, dazu liest er sich sehr geschmeidig, die Welt ruiniert sich flüsternd, der Mensch entsorgt sich selbst. Falls die Revolution kommt, dann auf samtenen Pfoten. Eine Empfehlung.«
Martin G. Wanko, Vorarlberger Nachrichten
»Es entwickeln sich Blicke auf die Welt und (unlösbare) Fragen, wie ihr zu begegnen: ausweichen, eine Depression entwickeln oder der Wut freien Lauf lassen? Auf jeden Fall bemerkenswert dieser Briefroman um der Form willen.«
Maria Leitner, Buchkultur
»Bayer ist [mit ›Hauch‹]ein rätselhaftes Stück literarischer Subversion gelungen. Sein Buch gleicht einem gewissenhaft hinterlegten Brief mit vielfachem Schriftsinn. Dieser Autor lacht sich nicht bloß allein auf weiter Flur ins Fäustchen, er ist von einsamer Klasse.«
Ronald Pohl, der Standard
»Ihr Roman, Herr Bayer, heißt ›Hauch‹, aber es ist viel mehr als ein Hauch. Es ist ein steter, manchmal stark aufbrausender Wind, bisweilen auch Sturm, der den ganzen Roman durchstreift.«
Knut Cordsen, Bayern 2

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