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Xaver Bayer

Geschichten mit Marianne

ÖBP 20
Xaver Bayer

Geschichten mit Marianne

Es beginnt immer bei Null, frisch und unschuldig, mit einem harmlosen Vorhaben, einer nicht ganz alltäglichen Aufgabe oder der Idee zu einem kleinen Abenteuer. Das kann ein Waldspaziergang sein, ein Ausflug zu einem Perchtenlauf, ein Besuch auf einem Flohmarkt oder in einem Swingerclub, eine Prüfung, die als Spiel nur schlecht getarnt ist. Und immer sind es dieselben zwei, er und Marianne, die sich am Ende einer Wirklichkeit ausgesetzt sehen, in die das Unerwartete mit dem ganzen Schrecken eines Alptraums einbricht, der blanke Horror, etwas, das sich ihrer Kontrolle entzieht und dem nicht zu entkommen ist. Auch wenn es sie das Letzte kosten könnte, sie riskieren es, als gäbe es auf dieser Welt nichts mehr zu verlieren.

Xaver Bayer erzählt das Ungeheuerliche ohne Rührung und mit einer Neugier, die vor keinen Konsequenzen zurückschreckt. Dieser Kompromisslosigkeit verdankt sich eine Literatur, die unsere Haltung zum Leben und dem, woran wir angeblich hängen, auf Herz und Nieren prüft.
Erscheinungsjahr: 2020

Juli 2020 – Platz 3 auf der ORF-Bestenliste
Juni 2020 – Platz 1 auf der ORF-Bestenliste
Juni 2020 – Platz 6 auf der SWR-Bestenliste

192 Seiten, gebunden mit SU
auch als e-book erhältlich

WG: 1112
ISBN: [978-3-99027-242-8]

Preis: € 20,-

Autor:
Xaver Bayer

Autor: Xaver Bayer

Studium der Philosophie und Germanistik.

Pressestimmen

Xaver Bayer schreibt das Tagebuch unserer Ängste. Er hat dafür eine Form gefunden und einen Ton, der zeitlos erscheint, meisterlich und suggestiv ist, dazu eine Haltung, die das Erzählte immer auch ironisch reflektiert.
Ulrich Rüdenauer, Tagesspiegel
In somnambuler Entrückung wirft Bayer einen poetischen Blick, der die Welt in lauter Wunder verwandelt. Die lakonischen, distanzierten Beschreibungen dieses Taumels erinnern an die Frühwerke von Bayers Landsmann Peter Handke und dessen Tormann Josef Bloch.
Cornelius Wüllenkemper, DLF

Xaver Bayer erweist sich einmal mehr als Meister seiner literarischen Hexenküche.

Andreas Puff-Trojan, Ö1 Ex libris
In einer vermeintlich unschuldigen, lakonisch schönen Sprache beschreibt der Autor in zwanzig Kapiteln eine desolate, lieblose Welt, in der hinter dem scheinbar Profanen und Unverfänglichen der Horror lauert. Der Irrsinn. Der Verlust.
Dominik Bloedner, Badische Zeitung
In somnambuler Entrückung wirft Bayer einen poetischen Blick, der die Welt in lauter Wunder verwandelt. Die lakonischen, distanzierten Beschreibungen dieses Taumels erinnern an die Frühwerke von Bayers Landsmann Peter Handke und dessen Tormann Josef Bloch […] literarisch auf höchstem Niveau.
Cornelius Wüllenkemper, DLF Büchermarkt
Geschichten mit Marianne“ ist ein grandioser, düsterer und zugleich trostreicher Band voller skurriler Er- zählungen. Xaver Bayer schreibt sich tief hinein in die Realitätsabgründe seiner Helden, von uns allen, und wir tauchen aus diesen Untiefen als beglückte Leser auf
Ulrich Rüdenauer, Südwestpresse
Einmal mehr erweist sich Xaver Bayer als ein bildreicher und zugleich zurückhaltender Erzähler. Seine Texte sind unterhaltsam, ohne in der Unterhaltungsliteratur zu enden […] eine gelungene Sammlung zeitloser Literatur.
Martin G. Wanko, Vorarlberger Nachrichten
Ein bitterböses, sehr lustiges Buch über gegenwärtige Geschlechterverhältnisse […] unterhaltsam und spannend […], doppelbödig und vielschichtig […] eine ideale Einstiegslektüre in Bayers Schaffen.
Thomas Ballhausen, Falter

Mit seinem jüngsten Buch dürfen wir Xaver Bayer als Großmeister der Irritation in die vorderste Reihe der österreichischen Literatur stellen.

Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten
"Geschichten mit Marianne", diese vielteilige Meisterprobe Xaver Bayers, ist ein wenig ein Buch der (aus Corona-Gründen stillgestellten) Stunde. […] Es ist die stürmische See, die vor den Fensterläden braust und wütet. Und so ist für diesmal Bayers feine Prosa die Axt, die das gefrorene Meer in uns spaltet.
Ronald Pohl, Der Standard